Was macht eigentlich ein Gartenplaner?

Wer den Begriff „Gartenplaner“ hört, denkt oft zuerst an jemanden, der beim Pflanzenkauf berät. Tatsächlich beginnt die Arbeit eines Gartenplaners deutlich früher – und reicht deutlich weiter.

Bei BEGRÜNDER versteht man sich nicht als klassischer Gärtner, sondern als Berater und Betreuer: Von der Idee zur qualitativ hochwertigen Realisierung ist vor allem eine gut durchdachte Planung die Quintessenz. Was heißt das konkret?

Garten vor der Neugestaltung mit altem Teich, Sitzplatz und bestehendem Baumbestand.

ERST BERATUNG: ERST ZUHÖREN, DANN HINAUSFAHREN

Am Anfang steht ein Kennenlerntermin – meist in einem der beiden BEGRÜNDER-Büros in Hochstraß oder am Schottenring in Wien, kostenfrei. Hier geht es darum, Wünsche, Nutzung und Rahmenbedingungen zu verstehen, anhand von Fotos, Plänen und einem Gespräch.

Erst danach, wenn gewünscht, folgt ein eigener Termin direkt im Garten: Ein Gartenplaner analysiert vor Ort den Sonnenverlauf über den Tag, die vorherrschende Windrichtung, die Lage der Gebäude und die Blickachsen, die den Garten später prägen werden.

Dieser Vor-Ort-Termin ist kostenpflichtig – 250 € bis 50 km Entfernung, 350 € bei 50 bis 100 km –, wird bei einem späteren Auftrag ab 5.000 € aber refundiert. Diese Faktoren entscheiden mit, wo später ein Sitzplatz wirklich angenehm ist, wo Schatten sinnvoll ist und wo eine Pflanze tatsächlich gedeiht – lange bevor über konkrete Pflanzenarten gesprochen wird.

Professioneller Gartenplan mit Grundriss, Pool, Terrassen, Rasenflächen, Wegen und geplanter Bepflanzung.

VON DER SKIZZE ZUR PLANBESPRECHUNG

Auf Basis dieser Analyse entstehen erste Entwurfsskizzen – je nach Gartengröße ab 950 € (kleine Gärten bis 100 m², DIN A3) bis 3.500 € (große Hausgärten, DIN A0).

Je nach Projekt kommen dabei auch CAD-Planungen und 3D-Visualisierungen zum Einsatz, damit sich Kundinnen und Kunden den künftigen Garten wirklich vorstellen können – nicht nur auf dem Papier, sondern räumlich.

Diese Planbesprechung ist der Moment, in dem aus einer vagen Vorstellung ein konkretes Bild wird.

DETAILPLANUNG: WENN AUS DER IDEE EIN PLAN MIT ZAHLEN WIRD

Erst danach folgt die Detailplanung: finale Pläne für Bepflanzung, Bewässerung und Beleuchtung, gemeinsam mit einem Kostenvoranschlag.

Genau hier zeigt sich der Unterschied zwischen „schön gestalten“ und „gut planen“ – ein Gartenplaner muss nicht nur wissen, was gut aussieht, sondern auch, was in fünf Jahren noch funktioniert, was sich mit dem Budget verträgt und wie sich einzelne Gewerke sinnvoll koordinieren lassen.

„Mitarbeiter beim fachgerechten Aufbau einer Natursteinmauer im Rahmen der Gartengestaltung.
Mitarbeiter bei der fachgerechten Pflanzung eines Baumes im Rahmen der Gartengestaltung.

DIE UMSETZUNG KOORDINIEREN

Ein Gartenplaner bleibt auch in der Umsetzungsphase gefordert: Verschiedene Fremdgewerke – von der Bewässerungstechnik bis zum Poolbau – müssen aufeinander abgestimmt werden. Die zeitliche Spanne bis zur Fertigstellung variiert dabei erheblich, je nach Umfang des Projekts, von mehreren Wochen bis über ein Jahr.

Gestalteter Garten mit Pool, großer Rasenfläche, Sitzbereich und üppiger Bepflanzung mit Natursteinelementen.
„Gartenanlage mit Pool, Natursteinterrasse, Sitz- und Liegebereich sowie üppiger Bepflanzung und altem Baumbestand.

VERTRAUEN IST TEIL DER PLANUNG

Was diese Arbeit von einer reinen Gartenbau-Dienstleistung unterscheidet, ist der persönliche Kontakt über den gesamten Prozess hinweg. Ein guter Gartenplaner begleitet ein Projekt von der ersten Idee bis zur letzten Pflanze – und bleibt auch danach Ansprechperson, wenn sich der Garten weiterentwickelt.

Wenn Sie wissen möchten, was ein Gartenplaner für Ihren Garten konkret bedeuten würde, beginnt auch das mit einem ersten Beratungstermin.