Garten neu gestalten: So läuft eine Gartenumgestaltung wirklich ab

Garten vor der Neugestaltung mit altem Teich, Sitzplatz und bestehendem Baumbestand.

Einen Garten neu zu gestalten, klingt für viele nach wenig Aufwand: ein Gespräch, eine Skizze, dann die Bagger. In Wahrheit liegt zwischen der ersten Idee und dem fertigen Wunschgarten ein Prozess mit klaren Schritten, der genau deshalb funktioniert, weil er Zeit bekommt. „Gute Gärten brauchen Weile“ – dieser Satz begleitet bei BEGRÜNDER jedes Projekt, von der ersten Besichtigung bis zur Übergabe.

DAS ERSTE GESPRÄCH: ZUHÖREN, BEVOR GEPLANT WIRD

Am Anfang steht kein Entwurf, sondern ein erstes Kennenlernen – die Terminvergabe dafür dauert in der Regel ein bis zwei Wochen. Kostenfrei ist dieses erste Gespräch ausschließlich in einem der beiden BEGRÜNDER-Büros, in Hochstraß oder am Schottenring in Wien: Das Team hört zu, was sich die Kundinnen und Kunden wünschen, bespricht Fotos und erste Pläne und verschafft sich so ein Bild davon, wie der Garten heute genutzt wird – und wie er künftig genutzt werden soll.

Einen kostenlosen Termin direkt im eigenen Garten gibt es dagegen nicht. Wer stattdessen einen Besuch vor Ort wünscht, um Sonnenverlauf, Wind und Blickachsen genau zu erfassen, zahlt dafür – 250 € bis 50 km Entfernung, 350 € bei 50 bis 100 km. Kommt später ein Auftrag ab 5.000 € zustande, wird dieser Betrag refundiert. Diese frühe Bestandsaufnahme – ob im Büro oder vor Ort – entscheidet oft mehr über das spätere Ergebnis als jede spätere Detailentscheidung.

Gestalteter Garten mit Pool, großer Rasenfläche, Sitzbereich und üppiger Bepflanzung mit Natursteinelementen.

VOM ENTWURF ZUM FINALEN PLAN

Rund zwei bis drei Wochen nach dem ersten Gespräch liegt der erste Entwurf vor: Materialien, Zonierung und Pflanzvorschläge, veranschaulicht durch Handzeichnung, CAD-Plan und – je nach Projekt – Beleuchtungskonzept.

Stimmen die Kundinnen und Kunden diesem Entwurf zu, folgt die detaillierte Gesamtplanung – inklusive einer ausführlichen Kostenrechnung, die gemeinsam durchgesprochen und wo nötig optimiert wird. Erst wenn alle Fragen geklärt sind, wird ein Terminplan erstellt und die finale Kostenfreigabe erteilt. Erst dann beginnt die Umsetzung.

Jörg Zecha bringt diesen Schritt auf den Punkt: „Ein Garten, der nur schön aussieht, ist noch kein guter Garten.“ Erst wenn Planung, Kostenrahmen und Zeitplan zusammenpassen, kann aus einem schönen Entwurf ein Garten werden, der auch im Alltag trägt

DIE UMSETZUNG: VON DEN GROBARBEITEN BIS INS DETAIL

Mit der Baustelleneinrichtung beginnt der sichtbare Teil der Gartenumgestaltung. Je nach Größe dauert der Umbau selbst zwischen zwei und sechs Monaten.

Zunächst wird der Altbestand entfernt und der Garten grob umgestaltet – bei Poolbau oder größeren Erdbewegungen kommen dafür schwere Maschinen zum Einsatz. Diese Phase wird bewusst kurz gehalten, denn sie ist am wenigsten angenehm für die Nachbarschaft und den Alltag vor Ort.

Danach folgen die Feinarbeiten: Böden und Wände aus Stein oder Holz entstehen, technische Elemente wie Bewässerung, Pooltechnik und Beleuchtung werden integriert.

Erst wenn diese Basis steht, kommt die Bepflanzung – Blütenpflanzen, Bäume und Hecken, zuletzt der Rasen.

EIN BEISPIEL AUS DER PRAXIS

Wie das konkret aussehen kann, zeigt ein Projekt im Großraum Wien: ein verwildertes, kaum genutztes Grundstück, auf dem die Familie so gut wie nie draußen war.

Statt alles neu zu beginnen, wurde ein alter, prägender Baum bewusst erhalten und zum Zentrum des neuen Gartens gemacht – ergänzt um Pool, Natursteinmauern, ein Holzdeck und Staudenbeete.

Das Ergebnis beschreiben die Kundinnen und Kunden so: „Früher waren wir eigentlich nie draußen. Jetzt will die Familie gar nicht mehr rein.“ Genau das ist das Ziel jedes einzelnen Schritts in diesem Ablauf – nicht ein Garten, der gut aussieht, sondern einer, der auch wirklich genutzt wird.

„Gartenanlage mit Pool, Natursteinterrasse, Sitz- und Liegebereich sowie üppiger Bepflanzung und altem Baumbestand.

MÖBEL, KUNST UND DIE ÜBERGABE

Den letzten Schliff geben ausgesuchte Gartenmöbel und Kunstwerke, die den Garten endgültig zu einem eigenen Ort machen.

Nach einer abschließenden Prüfung erfolgt die Übergabe – bei BEGRÜNDER traditionell mit einem Glas Champagner. Doch die eigentliche Arbeit endet nicht mit dem Handschlag: Sie endet erst dann, wenn der Garten auch im ersten Sommer, im ersten Winter und darüber hinaus überzeugt.

Optional begleitet BEGRÜNDER Gärten auch langfristig weiter, mit laufender Pflege.

WARUM SICH DIE ZEIT AUSZAHLT

Ein Projekt kann – je nach Umfang – mehrere Wochen bis über ein Jahr dauern. Wer diesen Ablauf kennt, versteht auch, warum am Anfang so viel Zeit in Gespräch und Planung investiert wird: Jeder spätere Schritt baut auf dem vorigen auf, und Entscheidungen, die früh gut durchdacht werden, sparen später Zeit, Kosten und Nerven.

Seit 1997 sind bei BEGRÜNDER auf diese Weise mehr als 700 Gärten entstanden, von 75 bis 1.500 m² – jeder nach demselben Prinzip: erst verstehen, dann gestalten.

Wenn Sie wissen möchten, wie dieser Ablauf für Ihren Garten aussehen könnte, beginnt auch das mit einem ersten Gespräch.